Auswahlkriterien für die Zucht
Negative Eigenschaften
unreine Farbe
dunkle Widerriste
dichtes Fell = dichte Haut
Unterwolle
all zu raues Haar
gerades Haar
mattes Haar
biegsammes Haar
Haar ohne Spannkraft
Haar das von der Hautöffnung wie "geleckt" auf der Haut liegt
sehr gerade Schenkelwolle
kleine Locke oder kleine mittlere Locke
Zick-Zack-Locke
krause Locke
schmale Stapel unter einem Zentimeter
wattiger und kleingelockter Rücken
Positive Eigenschaften
die gesamte Grauskala von weißgrau bis schwarzgrau
schwache graue Schattierungen
das Fehlen der Unterwolle
nur eine Art von Haaren, glänzend und genügend dick
festes Haar
Spiegelglanz oder leichter Metallic-Glanz
Haar das sich sofort von der Haut abhebt = die Locke mehr oder weniger "steht"
etwas struppige Schenkelwolle - wird wesentlich lockiger und besser als man glaubt - fühlt sich ein wenig rau an
große mittlere Locke und große Locke
lose, runde Locke
breite, zusammenhängende Stapel
"stehende" Locken mit eingebogenen Spitzen
Locke die sich nur in eine Richtung biegen lässt
Kräusellocke, sogenannter "Eiszapfen"
Der Vorteil einer "stehenden" Locke und einer Kräusellocke besteht darin, dass die Locken ein gleichartiges Aussehen bekommen, egal wann das Scheren stattfindet.
Die schwedische Gotlandschafzüchterin und Pelzgestalterin Ninon Bostrop, stellte in den 90`er Jahren fest:
"Die Pelz- und Zuchtinteressierten Schafhalter haben große Fortschritte bei der Förderung der positiven Eigenschaften der Gotlandschafe gemacht. Seid nicht wütend wenn ihr oft noch nicht haufenweise Erstklassefelle und Versteigerungsböcke habt. Ich versuche nur zu erklären, wie viel Spaß es macht Pelzschafe zu haben. Wenn man seinen Bestand kennt und gelernt hat, wie die Tiere aussehen sollen, die Zicken von Jahr zu Jahr zu beobachten, und zu sehen wie die Generationen sich verbessern. Geh hinaus auf die Weide und lerne deine Schafe kennen, sprich mit ihnen, kraule ihren Pelz und lerne. Du wirst sehen, wie dein Vermögen sich vergrößert."